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CATS (Cross Application Time Sheet)

Kompetenz:

  • Abbildung einheitlicher Erfassung der geleisteten Arbeitsstunden sowie Möglichkeit der Überleitung in andere SAP-Komponenten.


CATS ist eine komponentenübergreifende Transaktion mit der Arbeitszeiten und andere Mengenangaben einzelner Personen in einem zentralen Arbeitsblatt erfasst werden können.

Da Arbeitszeiten für mehrere Zielkomponenten relevant sein können, besteht mit dem Arbeitszeitblatt die Möglichkeit, Zeitdaten zu erfassen und in folgende Module überzuleiten:

  • Controlling (CO),Interne Leistungsverrechnung, statistische Kennzahlen
  • Personalwirtschaft (HR),Anwesenheiten, Abwesenheiten, Entgeltbelege
  • Dienstleistungen (MM-SRV),Leistungserfassung für externe Dienstleistungen
  • Instandhaltung (PM)
  • Kundenservice (CS)
  • Projektsystem (PS),Rückmeldungen auf Aufträge bzw. Netzpläne


Die R/3 Komponenten können einzeln oder kombiniert mit Daten versorgt werden.

CATS bietet eine einfache Bedienung bei komplexer Funktion. Der CATS-Prozess besteht aus folgenden vier Schritten:

  • Eingabe der Daten im Arbeitszeitblatt
  • Freigabe der Zeitdaten (erhöhte Transparenz)
  • Genehmigung der Zeitdaten (z.B. ausgehend von Kostenstelle, Organisationseinheit, Auftragsnummer, Arbeitsplatz, Bestellung)
  • Überleitung der CATS-Zeitdaten in die Zielapplikationen

Vielfältige Funktionen im Arbeitszeitblatt sollen den Anwender so weit wie möglich unterstützen. Diese sind in einer Oberfläche vereinigt und leicht zu erlernen. Der Anwender kann beispielsweise direkt in eine Benutzeroberfläche der Komponente Reisemanagement wechseln und dort Daten zu einer Geschäftsreise hinterlegen.

Voraussetzung für die Eingabe im Arbeitsplatz stellt die eindeutige Definition des Mitarbeiters in Form der Personalnummer dar. Das bedeutet, dass zumindest ein Personalministamm existieren muss. Der hierfür erforderliche Stammsatz kann jedoch auch ohne Einsatz der Personalwirtschaft angelegt werden.



Datensicherheit

Der Sorge um die Datensicherheit setzt das Arbeitszeitblatt ein vielschichtiges Sicherheitskonzept entgegen:

  • Das System prüft die eingegebenen Daten online gegen die Datenbank (Es besteht die Möglichkeit der Definition von automatischen Vorschlagswerten)
  • Das Berechtigungskonzept basiert auf jenen der Personalwirtschaft


Sobald die Daten erfasst, freigegeben bzw. genehmigt und in die Zielkomponente übergleitet sind, erhalten diese eine eindeutige, jederzeit revisionsfähige, Belegnummer.